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Wacken 2013 - Rain or Shine - Heaven or Hell

Vier Tage Wacken im Jahre 2013 - Vier Tage der extremen Kontroversen, von höllisch heiß bis pitschnass, von göttlich bis unterirdisch, von jung bis alt - und neben allem Anderen gab es sogar manchmal auch noch Live-Musik!
Das W:O:A gilt als das wohl größte Metal Festival der Welt, aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das größte Festival mit dem meisten Drumherum. Ob ein gepflegtes Poker-Turnier, Pfahlsitzen,Kunstausstellung, Biergarten, Wackinger-Mittelaltermarkt, Wrestling, Karaoke oder Shopping, es fehlen im Grundenur noch die Jahrmarkt-Karussells. Aber es ist auch extrem Service-orientiert. Ob Shuttle-Bus, Verkehrsleitsystem, Metal-Train, Boot-Hotel, ECAutomaten, Paket-Service, Full-Metal-Bag, Camp-Ground-Reservierung, Miet-Toiletten, Waschmaschinen, Wacken-App, Info- und Hinweis-Beschilderung, hier wird jeder optimal versorgt - sofern man das nötige Kleingeld übrig hat.
Also kann man im Grunde auch einfach ein amüsantes Camping-Wochenende in Wacken machen, ohne auch nur eine einzige Band sehen zu müssen, und dennoch hätte man vier Tage ein volles Programm. Man könnte nun meinen ich würde den Unkenrufen, das Wacken sei nur noch ein kommerzieller Jahrmarkt,
zustimmen, aber ich sehe es anders. All das ist ein KANN, kein MUSS! Es ist ein Bonus, eine Dreingabe, ein Rahmenprogramm zu dessen Nutzung niemand gezwungen wird. Dennoch bin ich der Meinung, dass das Maß an Rahmenunterhaltung und Konzerten ein gesundes ausgewogenes Verhältnis darstellen sollte, welches derzeit ein wenig zu kippen droht. Wenn man vor lauter sekundärer Belustigung die Prämisse nicht mehr erkennt, dann wird es Zeit das Konzept "höher schneller weiter" zu überdenken.